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Gedanken
Angefangen
habe ich, Menschenbilder zu zeichnen und zu malen. Realistisch,
plakativ mit politischen Hintergrund - bis ich begriffen habe, dass
die eigentliche Krankheit von uns Menschen in unserer Selbsterhöhung
besteht und das egozentrische Wühlen in selbstgeschaffenen
Problemen zu keinen Lösungen führt.
Erst wenn wir die Natur als äußere Grundlage und inneres
Zentrum unseres Seins anerkennen, werden wir zu positiven Visionen
finden und unser Lebensglück gestalten lernen.
Auf dieser These basiert meine philosophische Arbeit.
Sie steht aber auch in direktem Zusammenhang mit meinem künstlerischen
Werk, das seinen speziellen Charakter aus dem gleichberechtigten
Zusammenwirken von außen vorgefundenen Naturmaterialien und
der von der Natur gegebenen Kreativität in mir selbst erhält.
Wir
haben gelernt, unser Menschsein abgehoben und abgegrenzt zur Natur
zu sehen.
Wir schauen nach "Höherem" und lassen unsere Wurzeln
außer Acht.
Menschliche
Kunst ist gewöhnlich ein Ausdruck dieses Selbstverständnisses,
mit dem sich die Menschen selbst erhöhen.
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